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KlarSichtParcours

Am Dienstag, den 10.03.2020 fand unser jährliches Alkoholpräventionsprojekt „KlarSicht“ mit dem Jahrgang 8 statt. Der KlarSichtParcours bestand aus sechs Stationen, den die Schüler und Schülerinnen in Kleingruppen durchlaufen haben.

An der ersten Station dem „Checkpoint“ wurden alle Schüler*innen durch Frau Peter begrüßt und über den Ablauf sowie die verschiedenen Stationen aufgeklärt. Zu Beginn sollten die SuS eine Einschätzung dazu abgeben, ob es mehr Nichtrauer oder mehr Raucher in Deutschland gibt. Nachdem alle Stationen durchlaufen waren, wurde die Frage erneut aufgegriffen. Es wurde überprüft, ob die Jugendlichen mit ihrer Antwort richtig lagen.

Die Station Tabak wurde von Herrn Lüken geleitet. Diese Station diente der Informationsvermittlung und hinterfragte die eigene Haltung zum Thema Rauchen. Außerdem wurden Alternativen zum Rauchen besprochen. So wurden Shishas und E-Shishas in die Gespräche einbezogen und die gesundheitlichen Folgen im gemeinsamen Dialog erörtert. 

Die Station der Talkshow übernahm Frau Schmitz. Dort arbeiteten die Schüler*innen mit Bildkarten. Anhand der Karten wurde interaktiv eine Problemsituation entwickelt. Anschließend wurden Problemlösungen erarbeitet. So konnte ein Austausch darüber stattfinden, was einem selbst in schwierigen Situationen helfen könnte oder wen die Jugendlichen um Hilfe bitten sollen. Es wurden Alternativen zur beschriebenen Problemsituationen entwickelt, damit diese gar nicht erst entstehen.

Auch das Thema Werbung bekam eine eigene Station, die von Herrn Peters betreut wurde. Im Fokus dieses Abschnitts stand die Bewusstseinsschärfung. Unter dem Motto, wie funktioniert Werbung anhand einer eigenen Produkterstellung, kam es zu einer kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Werbebotschaften und des eigenen Konsummusters.

Die Alkoholstation übernahm Frau Kuper. Durch das Spiel „Flaschendrehen“ wurden die Schüler*innen nicht nur aufgeklärt, sondern die eigene Haltung zum Thema Alkohol wurde hinterfragt. Bei der Trinkbar mussten die Jugendlichen schätzen, wie viel Gramm reiner Alkohol in den verschiedenen Getränken steckt. Außerdem wurde die verzögerte Wirkung von Alkohol besprochen.

Die letzte Station „Rauschbrillen“ betreute Frau Wichmann. Hier wurden nicht nur die Auswirkungen von Alkohol auf die eigene Person besprochen, sondern durch das Aufsetzen der Rauschbrillen wurde den Schüler*innen ermöglicht, sich selbst einmal mit den Ausfallerscheinungen zu konfrontieren. Als der Bezug zur Realität wieder hergestellt wurde, erkannten die Jugendlichen, welche Gefahren sich hinter einem übermäßigen Alkoholkonsum verbergen. Es wurden Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol besprochen.